Donnerstag, 5. Januar 2017

frozen

In den letzten Tagen im alten Jahr gab es um Karlsruhe herum eine äußerst feine Eiskunst zu beobachten. Diese blieb drei Tage lang, auch tagsüber sichtbar, da kein Sonnenstrahl zu sehen und auch kaum Wind vorhanden war. Am ersten Tag waren die Reifnadeln am grazilsten. Später wurden die Eiskristalle größer und gröber. Im neuen Jahr war der Zauber dann vorbei. Ich möchte hier Bilder vom ersten Tag zeigen, die feingliedrigen Reifstrukturen waren wunderschön anzuschauen und die Landschaft schon beinah märchenhaft verändert. 

4x 18mm, f/8, 1/125s, ISO200
18mm, f/4, 1/800s, ISO800
600mm, f/6.3, 1/80s, ISO800
600mm, f/6.3, 1/160s, ISO1600
35mm, f/8, 1/100s, ISO400
600mm, f/6.3, 1/200s, ISO800
600mm, f/6.3, 1/320s, ISO800
18mm, f/8, 1/40s, ISO200
18mm, f/8, 1/50s, ISO800
300mm, f/4, 1/400s, ISO800
18mm, f/7.1, 1/125s, ISO400



Samstag, 24. Dezember 2016

Adventskalender 24/24

Heute ist Weihnachten und damit geht der Adventskalender zu Ende. Die Entscheidung was sich heute hinter dem letzten Türchen verbergen soll, war für mich recht einfach. Eine tolle Gemeinschaftsarbeit unserer GDT Regionalgruppe, welche in den letzten Jahren an diesem Fotoprojekt gearbeitet hat. Nun ist das Projekt quasi fertig und kulminiert in einem fantastischen Vortrag, den Lukas stellvertretend für die ganze Regionalgruppe erstmalig auf der Mundologia in Freiburg präsentieren wird und einem gleichnamigen Buch. Das Unsere Wilde Heimat - Projekt bezieht sich auf das Einzugsgbiet der Badener Regionalgruppe und deckt ein breites Spektrum der Naturfotografie ab. Ich freue mich sehr über die gelungene Arbeit. Im Februar gibt es den Vortrag zwei mal in Freiburg zu sehen und dann wahrscheinlich noch an weiteren Terminen und Orten. Das Buch erscheint ebenfalls im Februar (16.2.) und ist ab jetzt vorbestellbar. Dieses Gemeinschaftsprojekt zeigt, dass Fotografen nicht nur Einzelkämpfer sein müssen, sondern die Zusammenarbeit von vielen unterschiedlichen Fotografen einzigartige Ergebnisse liefern kann.

http://www.knesebeck-verlag.de/unsere_wilde_heimat/t-1/529

Natürlich komme ich nicht darum auf meine Website hinzuweisen, die ich ständig aktualisiere und die Galerien vervollständige. Schaut doch mal rein: bittner-naturfoto.de oder einfach den Website-Reiter oben klicken.

Abschließend möchte ich euch natürlich ein besinnliches Weihnachtsfest, schöne (hoffentlich freie) Tage und einen maximal guten Start ins neue Jahr wünschen. Des Weiteren möchte ich mich bei allen, die in den Adventskalender reingeschaut haben, bedanken und hoffe, dass ich das Interesse an meinem Blog wecken konnte und würde mich freuen, wenn ihr regelmäßig wieder reinschaut.

Freitag, 23. Dezember 2016

Adventskalender 23/24

Das 23.Türchen ist ein ganz besonderes, schließlich ist morgen Weihnachten und dann der ganze Spaß mit dem Adventskalender wieder vorbei. Heute möchte ich daher noch eine ganz besondere Käferart zeigen. Allein seine Farbe macht ihn zu einem sehr besonderen Tier. Hellblau sind nur sehr wenige Insekten in Mitteleuropa. Spannend ist dabei, dass die eigentlich auffällige Farbe auf der grauen Buchenrinde eine hervorragende Tarnung für den Alpenbock (Rosalia alpina) darstellt. Die Buche stellt gleichzeitig den wichtigsten Brutbaum der Larven dar, weshalb die auch die Käfer hier zu finden sind. An einem schwül warmen Spätsommertag fanden Benjamin und ich einige Tiere nach längerem Suchen und dank eines entscheidenden Tipps. Es war mein erster Kontakt mit den erwachsenen Käfern in freier Wildbahn.

18mm, f/5.6, 1/320s, ISO400
Bis Morgen!

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Adventskalender 22/24

Nun kann man von einem Endspurt sprechen und jetzt beim 22. Türchen muss ich feststellen, dass ich doch deutlich mehr Bilder hätte zeigen können als es die 24 Kalendertürchen hergeben. Im drittletzten Post für dieses Jahr möchte ich nochmal auf meine Beiträge aus dem Wallis hinweisen. Neben dem Hochalpen-Apollo und der alpinen Pflanzenwelt gab es natürlich auch Tiere und den ganzen Rest zu sehen. Stellvertrendend gibt es daher heute ein Bild von einem Spinnweb-Hauswurz (Sempervivum arachnoideum) zu sehen. 

150mm, f/4, 1/125s, ISO100
Bis Morgen!

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Adventskalender 21/24

Kurz vor knapp taucht das Amphib des Jahres 2016 doch noch hier im Blog hinter dem 21. Türchen des Adventskalenders auf. Im Frühjahr fanden wir die Art am Rand der Rheinebene an einem naßen Tag am späten Nachmittag. Danke an Michael fürs Finden. Die Tiere sind absolut beeindruckend, allein durch ihre Größe und Farbe. Beruflich hatte ich mit der Art in diesem Jahr auch einiges zu tun. Irgendwie wollte ich auch immer mal was im Blog zu der Art schreiben, aber da kam dann immer was dazwischen, aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.

150mm, f/2.8, 1/125s, ISO800
Bis Morgen!

Dienstag, 20. Dezember 2016

Adventskalender 20/24

Hinter dem 20. Türchen des Adventskalenders versteckt sich die Entwicklungsform eines Käfers. Die Larve des Nashornkäfers (Oryctes nasicornis) entwickelt sich in morschem Holz unterschiedlicher Zersetzungszustände und ist auch ziemlich unspezifisch, was die Holzart angeht. Die Käferlarven sind deutlich größer als die Käfer, mit über 10cm im letzten Larvenstadium sind diese recht beeindruckend. Als Kulturfolger entwickeln sich heute sehr viele Nashornkäfer in Kompost- oder Sägespänhäufen oder in Rindenmulch. Den Käfer gab es bereits hier im Blog zu sehen.  

75mm,  f/8, 1/80s, ISO1000
Bis Morgen!

Montag, 19. Dezember 2016

Adventskalender 19/24

Ein Foto aus dem zeitigen Sommer läutet die letzte Woche im Adventskalender ein. Hinter dem 19. Türchen versteckt sich eine unserer eindrucksvollsten heimischen Käferarten überhaupt. Im Gegensatz zum Hirschkäfer kennen ihn aber nur die wenigsten, den Großen Eichenheldbock. Eine Art die einen äußerst schlechte Populationsentwicklung in den letzten 100 Jahren hinter sich hat. Mittlerweile ist er in seinen Beständen nur noch sehr lokal verbreitet. Bereits im letzten Jahr im Adventskalender war die Art zu finden. Die Art in ihrem natürlichen Lebensraum zu fotografieren ist durch seine nächtliche Aktivität eine echte Herausforderung, die ich auch dieses Jahr versucht habe anzugehen. Das passende Tier am richtigen Baum zur richtigen Zeit zu finden, stellt allerdings eine recht hohe Hürde dar. Auch hier war ich mit Stefan einige Male unterwegs und wir hatten unterschiedliche Sachen ausprobiert. Blitz, Taschenlampe oder Flächenlicht oder doch eine Kombination daraus, das ist hier die zentrale Frage. Allein ist das Arbeiten mit mehreren Lichtquellen im Dunkeln und einem mobilen Subjekt quasi unmöglich. Das Bild zeigt ein Männchen, welches kurz mit einer Taschenlampe angeleuchtet und die Eiche wiederum mit einer Flächenleuchte illuminiert wurde (Danke Stefan für deine Hilfe). Ich werde sicherlich auch im kommenden Jahr mein Glück bei den Käfern versuchen und dann mal alle gesammelten Bilder in einem Post hier im Blog zusammenführen.
18mm, f/8, 13s, ISO400
Bis Morgen!

Sonntag, 18. Dezember 2016

Adventskalender 18/24

Zum vierten Advents soll es mal ein hochaktuelles Foto zu sehen geben. Es ist genau eine Woche alt, wurde also letzten Sonntag geschossen und erzeugte konträre Gefühle in mir. Zum einen war ich natürlich überaus glücklich meine ersten Wasseramselbilder fotografieren zu können, zu mal der Aufnahmeort von meinem Küchenfenster zu sehen ist und der Vogel scheinbar gut mit dem sehr verbauten Flussabschnitt zu recht zu kommen schien und einiges an Futter zu Tage holte. Zum anderen wahr ich äußerst betrübt, da ich leider nicht nur auf dem gezeigten Foto feststellen musste, dass sich verschiedener Müll in und an den rar gesäten Ansitzen des Tieres befand. Obwohl entlang des kleinen Flusses viele Mülleimer zu finden sind, scheinen doch immer noch viele Menschen kein Bewusstsein für ihre Umwelt zu haben...Die Konsequenzen von dieser Thematik möchte ich hier gar nicht weiter ausführen, da sie doch sehr vielschichtig und hoch problematisch ist. Auch wenn ein solches Foto eher nichts fürs Wohnzimmer an der Wand ist, so ist es doch auch wichtig solche Motive zu zeigen und zu kommunizieren, da sie Missstände aufzeigen. Die eher düstere Ausarbeitung des Bildes passt hier dann noch wie die Faust aufs Auge. Trotzdem wünsche ich allen einen schönen und besinnlichen Advent!

600mm, f/6.3, 1/125s, ISO800
Bis Morgen!

Samstag, 17. Dezember 2016

Adventskalender 17/24

Hinter dem 17. Türchen verbirgt ich heute eine attraktive Art, die zwar gewöhnlich ist, aber trotzdem etwas ganz besonders ist. Der Punktierte Gilbweiderich ist eine bei uns verwilderte und mittlerweile verbreitete Art, sie ist wärmeliebend und bevorzugt feuchten, nährstoffreichen, lehmig-tonigen Boden. Das besondere an ihr und auch den meisten anderen Gilbweidericharten, sind ihre Blüten, welche den bestäubenden Insekten keinen Nektar bieten. Die Pflanze bietet den Blütenbesuchern Öl, was in der Mitteleuropäischen Flora eine absolute Besonderheit darstellt. Besonders dabei ist auch, dass sich die Bienengattung der Schenkelbienen auf diese Art von Blüten spezialisiert haben und aus dem Öl und dem Pollen einen Nahrungsbrei für ihre Larven mischen.
Das gezeigte Foto entstand in einer ehemaligen Tongrube Ende Juni als dort der Punktierte Gilbweiderich in großen Beständen in voller Blüte stand. 

150mm, f/2.8, 1/2000s, ISO200
Bis Morgen!

Freitag, 16. Dezember 2016

Adventskalender 16/24

Hinter dem 16. Türchen versteckt sich mein persönliches Arten-Highlight des Jahres. Klemens zeigte mir diese Art, die ich bisher nur aus Büchern kannte. Die Geburtshelferkröte. In einem kurzen Besuch konnten wir einige Tiere finden und ein paar Fotos gelangen dabei auch noch. Wettbewerbe werden die zwar nicht gewinnen aber zumindest sind sie vorzeigbar. Die Bilder zeigte ich bereits im Blog in einem zusammenfassenden Post. Ich habe mich sehr über dieses Erlebnis gefreut.

150mm, f/8, 1/5s, ISO200
Bis Morgen!